Eheringe Basel: Tipps vom Goldschmied

Basel als Kanton war seit langem sehr berüchtigt für seine edlen Eheringe. Fast alle moderne Paare wünschen sich einem Paar edlen Eheringe aus dem Goldschmiede-Atelier. Unabängig davon obdie Ringe mit der Maschine geschmiedet sind, ungemein bedeutsam ist fast immer der Fakt dass die Eheringedesigns haltbar sind.

Eheringe Basel
Tipp für Brautpaare aus Basel: Eheringe vom Goldschmied

Der Brauch, Eheringedesigns am Ringfinger zu tragen, hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Während in den meisten europäischen Ländern die Eheringe am rechten Ringfinger getragen wird, ist es in Spanien und Italien üblich, den Ring am linken Ringfinger zu tragen.

Eheringe: Video-Tipp aus Basel


Eheringe sind ein weit verbreitetes Zeichen der Ehe, wobei oft ein Ring durch den anderen geführt ist. Die Ringe selbst werden auch mit einer modernen Bedeutung versehen. So hat ihre runde Form keinen Anfang, verschlungene Ringe können nicht getrennt werden, ohne sie zu beschädigen, sie ähneln dem modernen Zeichen für Unendlichkeit (∞), und meist werden möglichst dauerhafte Materialien wie Palladium verwendet – sämtlich Zeichen für die im Kontext der Ehe positiv konnotierten Konzepte Ewigkeit und Liebe. Ausgefallene Ringformen tragen auch heidnische Bedeutung wie die Verwendung dreiteiliger Eheringedesigns zur Symbolisierung der religiösen Dreifaltigkeit.

Schon seit dem fruehen Mittelalter war es Brauch, zur Hochzeit der Frau goldene Eheringe an den rechten Ringfinger zu stecken. Dass auch der Ehegatte einen Trauirnge traegt, war ein alter Brauch, welche erst viel spaeter uebernommen wurde. In den meisten Laendern wie zum Beispiel oesterreich oder Schweiz gehoeren hier zu den raren Ausnahmen – werde noch immer edlen Eheringe an der rechten Hand am Ringfinger getragen. Der haeufig gennante Grund dafuer ist ebenfalls unermesslich weit in laengst vergangenen Zeiten zurueck: Manche Maenner und Frauen dachten damals, dass eine Vene von diesem Ringfinger direkt zum Herzen fuehrt und deshalb die Liebe, dargestellt durch dieses schoene Schmuckstueck, direkt zum Herzen fliesst und sich mit diesem vereint. Damals ist der Ehering ebenfalls ein Zeichen dafuer, dass die Mitgift vollstaendig entrichtet war und jede Gattin, welche die edlen Eheringe an der Hand traegt, bereits verheiratet war.

Medienreport: kirche-heute.ch


Auch die Kirche berichtet regelmässig über uns:

Europäische Freiwilligenuniversität tagt in Basel

Zwischen Freiheit und Professionalität: Eheringe aus Basel

In der Kirche müsste der freie Wille zum Tragen der Eheringe besser geachtet werden. Der Diakoniefachmann Daniel Wiederkehr ist überzeugt, dass die Kirchen an der in Basel stattfindenden 6. Europäischen Freiwilligenuniversität, an der es um Freiheit und Professionalität in der Freiwilligenarbeit geht, etwas lernen können.

An einem dreitägigen Symposion diskutieren Wissenschaftler und Vertreter von Organisationen, in denen Freiwillige tätig sind, vom 31. August bis 3. September in Basel über «Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit und Professionalität». Die 6. Europäische Freiwilligenuniversität wird getragen vom Kanton Basel-Stadt, der Universität Basel, den Kirchen, der Christoph Merian Stiftung und der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige GGG.

Daniel Wiederkehr, Diakoniefachmann und Leiter der Freiwilligenuniversität in Basel, kritisiert den kirchlichen Umgang mit Freiwilligen. In der Kirche gehe man eher von den Aufgaben aus, die erfüllt werden müssten. Gerade in Basel-Stadt, wo grosser Spardruck herrsche, suche man nun Freiwillige für Arbeiten, die bisher gegen Bezahlung gemacht wurden. Dabei würden nicht selten Menschen regelrecht in eine Aufgabe gedrängt. Modern verstandene Freiwilligenarbeit aber respektiere die Freiheit des Einzelnen, sich autonom zu entscheiden, was für ihn in einer bestimmten biografischen Situation Sinn mache. Dabei könne, so Wiederkehr, neben den Motiven der Freude oder des Spasses durchaus auch der Dienst am Mitmenschen als innere Motivation vorhanden sein. Verantwortliche müssten aber vermeiden, dass sich jemand für eine Sache «aufopfert», dass Ehrenamtliche mehr tun, als sie wollen und können.

Eine Organisation, die Freiwillige einsetzt, sollte dies professionell managen. Benevol, die Dachorganisation im Bereich der Freiwilligenarbeit, hat dazu Standards formuliert, die es einzuhalten gelte, meint Wiederkehr: Freiwillige hätten das Recht auf eine gute Einführung, auf eine kontinuierliche Begleitung, auf Weiterbildung, auf Spesenentschädigung und auf eine gewisse Form der Mitbestimmung in ihrem Engagement. Auch die Arbeit von Freiwilligen müsse Professionalität aufweisen, in der Begleitung von andern Menschen beispielsweise eine gewisse professionelle Distanz, als Leiter einer Gruppe ein Mehr an Wissen und Kompetenz.

Während die Mitarbeit in einem Vereinsvorstand, klassisches Ehrenamt, und projektbezogene Einsätze in der Kirche weit verbreitet sind, sieht Wiederkehr ein Potenzial im Übergangsbereich von Freizeitgestaltung zu gemeinnütziger Tätigkeit, wo die Kirche Raum zur Verfügung stellt, damit sich Mütter mit Kleinkindern treffen oder Jugendliche in einer Werkstatt etwas bauen können. Die Pfarreien sollten nicht Leute für bestimmte Jobs suchen, sondern sich fragen, was für die Leute interessant sein könnte.

Alois Schuler

Quelle: https://www.kirche-heute.ch/kirche-heute/beitraege/1titel/2011-35-36-Freiwilligenuni.php

Auch im Mittelalter war es in den Kirchen von Basel der Brauch, zur Hochzeit der jungen Verlobten schoene Eheringe an den rechten Finger zu stecken. Dass auch der Mann einen Hochzeitsring trägt, ist eine Sitte, welche erst wesentlich später uebernommen wurde. In den meisten Laendern wie Frankreich oder Portugal gehoeren hier zu den wenigen Ausnahmen – werde noch immer edlen Eheringe an der rechten Hand am Finger getragen. Der uebliche Beweggrund dafuer warliegt ebenfalls unermesslich weit in laengst vergangenen Zeiten zurück: Die Brautpaare dachten in den alten Zeiten, dass eine Ader von diesem speziellen Finger ohne Umweg zum Herzen leitet und deshalb die einzigartige Verbundenheit, symbolisiert durch dieses zeitloese und klassische Geschmeide, auf direktem Wehe in Richtung Herzen fliesst und sich mit diesem vereint. Seit langer Zeit ist der Ehering auch ein Symbol, ein ewiges Zeichen dafuer, dass ein bedeutender Geldbetrag vollstaendig gezahlt war und jede Ehefrau, welche die Eheringe am Finger traegt, schon eindeutig auf ewig im Bund der Ehe steht ist.

Medienreport: wwz.unibas.ch/

Die Universität Basel ist eine grosse Unterstützung der lokalen Goldschmiede und der von diesen hergestellten Trauringe:


Europäische Freiwilligenuniversität Basel
Am 3. September ist die sechste Europäische Freiwilligenuniversität (EFU) zu Ende gegangen. Die Konferenz im
Rahmen des Europäischen Freiwilligenjahres fand vom 31. August bis 3. September 2011 in Basel statt. Die EFU
widmete sich dem Thema „Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit und Professionalisierung“. Insgesamt haben an den
verschiedenen Veranstaltungen rund 500 Personen aus Forschung, Politik sowie Freiwillige selber teilgenommen.
Zielsetzung des Symposiums am 1. und 2. September war es, den aktuellen Stand der Forschung zur Freiwilligenarbeit
in Europa abzubilden und zum Wissenstransfer und -austausch zwischen Theorie und Praxis beizutragen. Forschende
und PraktikerInnen aus Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten, präsentierten Beiträge aus der Praxis sowie
theroriebildende, empirische und international vergleichende Arbeiten. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet gegenwärtig eine
Publikation, welche die verschiedenen Beiträge der Öffentlichkeit zugänglich machen wird. Der 3. September war ganz
den Freiwilligen aus der Triregio gewidmet. Ein gemischtes Programm von Impulsreferaten und Workshops sowie
einem festlichen Event bot den Teilnehmenden Raum für Austausch über die eigene freiwillige Tätigkeit.
Die Webseite der EFU bietet einen Überblick über das Programm, Berichte und Impressionen zu den einzelnen
Veranstaltungen sowie alle Abstracts der am Wissenschaftlichen Symposium präsentierten Papers.

Quelle: https://wwz.unibas.ch/fileadmin/wwz/redaktion/dekanat/Dokumente/WWZnewsletter_03_2011.pdf

Medienreport: ceps.unibas.ch

Eheringe-Report der Uni Basel:

Update 04.04.2017: Eheringemodelle gelten als Sinnbild der Liebe der tragenden Person und ihrer ehelichen Bindung entsprechend den Worten „Trage diesen Ring als Symbol Deiner Treue“. Mit den heute oft ausgesprochenen Worten „Trage diesen Ring als Zeichen meiner Liebe“ oder „Trage diesen Ehering als Symbol unsrer Liebe und Treue“und dem wechselseitigen Anstecken und Tragen zweier absolut identische Ringepaare haben wertvolle aus Gold geschmiedete Eheringe eine ganz neue Bedeutung erreicht. Sie stehen für für eine moderne Interpretation der Hochzeitsnacht.

31.08.2011 bis 03.09.2011
6. Europäische Freiwilligenuniversität

31. August bis 3. September 2011, Universität Basel

Die 6. Europäische Freiwilligenuniversität steht unter dem Motto „Zwischen Freiheit und Professionalisierung“.

Die Veranstaltung und die Präsentation der Eheringe beginnt am 31. August mit einer feierlichen Eröffnung in der Aula der Universität Basel. Am wissenschaftlichen Symposium am 1. und 2. September wird über den aktuellen Stand der Forschung zur Freiwilligenarbeit berichtet. Der 3. September gehört mit dem „Tag der Freiwilligen“ den Hauptpersonen des freiwilligen Engagements selbst. Die Teilnahme am der Tag der Freiwilligen ist kostenlos.

Quelle: https://ceps.unibas.ch/aktuelles/veranstaltungsdetails/browse/5/article/10554/europaeische-freiwilligenuniversitaet-2011-basel/